Carve-Outs sind die komplexesten Transaktionen im M&A.
Einen Unternehmensteil aus einem Konzernverbund herauszuloesen erfordert chirurgische Praezision: Entflechtung von IT-Systemen, Verträgen, Personal, Finanzen und operativen Prozessen - gleichzeitig unter Zeitdruck und ohne das Tagesgeschäft zu gefährden.
Entflechtungserprobt. Operativ belastbar. Mittelstand bis Konzern.
Die Herausforderung
Warum Carve-Outs an Komplexität scheitern
Ich moechte einen Geschäftsbereich verkaufen, weiss aber nicht, wie die Entflechtung von gemeinsam genutzten IT-Systemen und Verträgen funktioniert.
Ich stehe vor einem Carve-Out und brauche einen belastbaren Zeitplan, der Verkaufsprozess und operative Entflechtung synchronisiert.
Die Kaeuferseite fordert Stand-Alone-Finanzdaten, die es in unserer Konzernbuchhaltung so nicht gibt.
Ich befuerchte, dass Key Employees während des Carve-Out-Prozesses abwandern und der Unternehmenswert sinkt.
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Wir klären in einem kostenlosen Erstgespräch, ob und wie wir helfen können.
Einordnung
Carve-Out: Was wird herausgelöst und warum
Ein Carve-Out ist die Herauslösung eines Unternehmensteils - einer Division, eines Geschäftsbereichs oder einer Produktlinie - aus einem größeren Unternehmensverbund zum Zweck des Verkaufs, der Verselbständigung oder der strategischen Neuausrichtung. Die Komplexität entsteht durch die Verflechtung mit dem Mutterkonzern: Shared Services (IT, HR, Buchhaltung), konzernuebergreifende Verträge, Transferpreise, gemeinsame Immobilien und verflochtene Lieferketten muessen systematisch getrennt werden. Drei Phasen bestimmen den Erfolg: die Vorbereitungsphase (Scoping, Carve-Out-Bilanz, Day-1-Readiness), die Transaktionsphase (SPA, TSA, Closing) und die Separationsphase (operative Entflechtung nach Closing).
Carve-Outs koennen betriebsuebergangspflichtig sein (§ 613a BGB). Fusionskontrollrechtliche Freigaben (GWB, EUMR) sind bei größeren Transaktionen erforderlich. Steuerlich ist die Abgrenzung zwischen Asset Carve-Out und Share Carve-Out entscheidend.
Unser Ansatz
Unser Carve-Out-Ansatz
01
Scoping und Carve-Out-Design
Definition des Carve-Out-Perimeters: Welche Assets, Verträge, Mitarbeiter und IT-Systeme gehoeren zum herausgelösten Bereich? Erstellung der Carve-Out-Bilanz.
02
Stand-Alone-Readiness
Analyse der Stand-Alone-Fähigkeit: Welche Shared Services muessen repliziert werden? Welche Transitional Service Agreements (TSA) sind noetig?
03
Transaktionsbegleitung
Unterstützung bei SPA-Verhandlung, TSA-Gestaltung, Working-Capital-Definition und Closing-Mechanik für den Carve-Out-spezifischen Kontext.
04
Separationsmanagement
Steuerung der operativen Entflechtung nach Closing: IT-Separation, HR-Uebergang, Vertragsumstellung und TSA-Abwicklung.
Was Mandanten erhalten
Carve-Out-Scoping und Perimeter-Definition
Pro-forma-Standalone-Bilanz und Stand-Alone-Kostenanalyse
TSA-Framework und Day-1-Readiness-Checkliste
Separationsmanagement-Fahrplan
Ergebnisse & Belege
Typische Carve-Out-Ergebnisse
6-18 Mo.
Typische Carve-Out-Dauer
12-24 Mo.
TSA-Laufzeit nach Closing
15-30 %
Stand-Alone-Kostenaufschlag
90+ %
Day-1-Readiness-Quote
Dauer und Kosten variieren stark nach Verflechtungsgrad, Branche und Transaktionsgröße.
Was passiert, wenn Sie nichts tun?
Was kostet ein schlecht geplanter Carve-Out?
Day-1-Chaos: Ohne Day-1-Readiness-Planung stehen am ersten Tag nach Closing IT-Systeme still, Bankkonten fehlen und Kunden koennen nicht bedient werden.
TSA-Abhängigkeit: Ueberlange TSAs kosten den Kaeufer jährlich 15-30 % Aufschlag, und binden den Verkaeufer operativ.
Kaufpreisreduktion: Kaeufer diskontieren den Kaufpreis um 10-20 %, wenn die Stand-Alone-Fähigkeit nicht nachgewiesen ist.
Mitarbeiterverlust: Unsicherheit während des Carve-Out-Prozesses fuehrt zur Abwanderung von Schlüsselkräften, und damit zum Wertverlust.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Carve-Out-Transaktionen
Weiterführend
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